Seit 1974 versorgen wir pflegebedürftige Menschen im Gemeindebereich Rohrdorf
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Über ein ruhiges Geschäftsjahr berichtete die Vorsitzende des Sozialwerks Rohrdorf e.V., Gudrun Lohmann, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. 44 Jahre nach seiner Gründung ist der Verein zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von über einer halben Million Euro geworden. 

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der versorgten Patienten im Gemeindebereich weiter angewachsen. Insgesamt wurden 127 Gemeindebürger ambulant versorgt. Entsprechend ist auch die Mitarbeiterzahl gewachsen. 

13 Pflegekräfte und 2 Mitarbeiterinnen im Büro sorgen für einen reibungslosen Ablauf der pflegerischen und organisatorischen Aufgaben. Auch die von der Pflegeversicherung geforderte Rufbereitschaft wird durch eigene Mitarbeiterinnen abgedeckt, so dass über Handy auch in Notfällen schnell durch vertrautes Pflegepersonal Hilfe geleistet werden kann. 

Zwei Mitarbeiterinnen wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Team geehrt: Martha Hilkinger für 20 Jahre und Rosita Wächter für 10 Jahre Pflegetätigkeit für das Sozialwerk Rohrdorf. 

Im vergangenen Jahr traf sich der Vorstand insgesamt drei Mal, eine weitere Sitzung fand gemeinsam mit dem Beirat statt. Kassier Stefan Huber erläuterte die finanzielle Situation des Vereins. Erlöse aus der Pflegeversicherung, Zuschüsse, Spenden und Mitgliedsbeiträge ermöglichen menschliche Pflege. Das Defizit von ca. EUR 20.000 konnte durch Rücklagen ausgeglichen werden.  Die Kasse wurde von Franz Göttlinger und Anna Pritzl Fink geprüft und der Vorstand einstimmig entlastet. 

Über 77.758 gefahrene Kilometer, 12.108 geleistete Pflegestunden und 77 Kontrollbesuche bei pflegenden Angehörigen berichtete Einsatzleiterin Gabriele Prankl. Einen Blumenstrauß gab es für alle Mitarbeiterinnen vom ehemaligen Vorsitzenden, Manfred Just, der auch seine Dankbarkeit für die Unterstützung in den Familien damit zum Ausdruck brachte.

Bürgermeister Praxl richtete zuerst Begrüßungsworte an die Versammlung. Im Namen der Gemeinde dankte er allen Mitarbeiterinnen des Sozialwerks für ihre segensreiche Arbeit an den pflegebedürftigen Menschen in der Gemeinde. Er dankte auch den Vorständen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Die neuen Räume in der Dorfmitte haben sich sehr gut bewährt. Ein glücklicher Zufall führte dazu, dass das neue Sozialbüro mit seiner Leiterin Christine Laponder in das frei gewordene Büro nebenan einziehen konnte. Herr Praxl versicherte, dass die Gemeinde immer ein offenes Ohr für das Sozialwerk hat und sie wird es auch weiterhin bei Bedarf finanziell unterstützen.

Die von ihm geleitete Wahl ergab folgendes Ergebnis: 

Vorsitzende Gudrun Lohmann, 2. Vorsitzender Benno Hollinger, Kassier Stefan Huber. Schriftführerin Hella Hauber, Beisitzer: Bernhard Weindl, Elisabeth Stein und Irmgard Quitt.

In den Beirat werden berufen: Rosina Reck, Dr. Wolfgang Biller, Karl Frey und Luise Schudok.

Kassenprüfer sind weiterhin Anna Pritzl und Franz Göttlinger. 

Verabschieden musste sich der Vorstand des Sozialwerks vom Gründungsmitglied Erich Bielmeier, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. Die Vorsitzende dankte ihm für sein langjähriges Engagement für den Verein.

Auf Einladung von Frau Lohmann bekam Christine Laponder, die Leiterin des Sozialbüros der Gemeinde,  die Gelegenheit, der Versammlung sich selbst und die Erstellung eines sogenannten „Quartierskonzeptes“ für die Gemeinde Rohrdorf vorzustellen.Die demographische Situation und Entwicklung wird auch unsere Gemeinde vor große Herausforderungen stellen, denn es wird ein überproportionaler Anstieg der über 65-jährigen erfolgen.

Die Gemeinde Rohrdorf möchte ihren Senioren ermöglichen, im vertrauten Umfeld älter zu werden. Dazu müssen auf verschiedene Weise die Wohn- und Lebensbedingungen angepasst werden. Dabei müssen alle Generationen einbezogen werden.

Als Grundlage werden die Ergebnisse einer Bürgerbefragung dienen. Gefragt wurde nach:

Wohnen und Wohnwünsche im Alter: Eigenschaften barrierefreier Wohnungen,

ob ein Umzug in Frage kommt usw.

Weitere Themen waren: Generationengerechter öffentlicher Raum, Pflege und Betreuung, Nachbarschaftliche Hilfen, Gründung einer Nachbarschaftshilfe und erste Schritte zur Umsetzung, Angebote für pflegende Angehörige, Miteinander von Jung und Alt am Ort.

 

Der Vorstand des Rohrdorfer Sozialwerks v.l.n.r.: Stefan Huber, Bernhard Weindl, Gudrun Lohmann, Elisabeth Stein, Irmgard Quitt, Benno Hollinger, Hella Hauber.


 

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Zum Jahresbeginn freuten sich Vorstand und Mitarbeiterinnen über eine weitere Spende aus der Mitte der Gemeinde.

Schon Tradition geworden ist das von Mitgliedern der Musikkapelle organisierte Benefizkonzert am Dreikönigstag. In diesem Jahr fand es am 07.01.2018 in der Rohrdorfer Pfarrkirche St. Jakobus statt.

In verschiedenen Formationen wie Holzbläserquintett, Klarinettenquartett, großes Blechbläserensemble mit Orgel, Sax´n Di und tiefes Blechbläserquartett gaben die Musikerinnen und Musiker einen Einblick in ihr Können. Klassiker von Bach, Dvorak, Mozart und Telemann standen ebenso auf dem Programm wie Jazziges von Karen Street oder Chick Corea. Ein begeisterndes Konzert zugunsten derer in der Gemeinde, die Pflege, Zuwendung  und Unterstützung brauchen.

Einen Scheck mit dem Erlös des Konzerts 2018  übergaben dieser Tage der Vorstand der Musikkapelle, Martin Grick (v.re.n.li.)) zusammen mit Monika, Julia und Michael Gartner, den Organisatoren des Konzerts, an Gudrun Lohmann und Gabriele Prankl.

Auf diesem Weg nochmal  den Organisatoren, allen Musikerinnen und Musikern ein herzliches Dankeschön für die Mühe, das Engagement  und den Musikgenuss!

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Einen Scheck mit dem Erlös des Adventssingens 2017  übergaben dieser Tage der Vorsitzende des Liederkranzes Rohrdorf, Andreas Wiesböck  und der Organisator und musikalische Leiter der Veranstaltung, Richard Haimmerer an Gudrun Lohmann, Vorsitzende des Sozialwerks Rohrdorf e. V. ( v.re.n.li)

Dass Sozialwerk Rohrdorf betreut und begleitet als ambulanter Pflegedienst die alten und pflegebedürftigen Menschen in der Gemeinde. Mit dieser Spende unterstützt der Liederkranz Rohrdorf zum wiederholten Mal die Arbeit des sozialen Vereins. Gudrun Lohmann bedankte sich herzlich  und betonte, dass Spenden wie diese, aus der Mitte der dörflichen Gemeinschaft, für Vorstand und Mitarbeiterinnen Motivation und Ansporn sind, diese wichtigen Aufgaben weiter im gewohnten Umfang wahrnehmen zu können.   

Auf diesem Weg nochmal  den Organisatoren, allen Sängerinnen und Sängern und allen anderen Mitwirkenden am 40. Rohrdorfer Adventssingen ein herzliches „Vergelt´s Gott“.


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Pflegestärkungsgesetz II- die neuen Begriffe in der Pflege

Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ergibt sich auch eine neue Sprache bzw. Sichtweise:

Weg vom defizitorientierten Blickwinkel - hin zu einem Blick auf den Grad der Selbständigkeit der pflegebedürftigen Menschen. 

Folgende Begriffe gelten ab  Januar 2017

Alter Begriff Neuer Begriff
Grundpflege körperbezogene Pflegemaßnahmen
Betreuung pflegerische Betreuungsmaßnahmen
Hauswirtschaft Hilfen bei der Haushaltsführung
Betreuungs- und Entlastungsleistungen Entlastungsbeitrag nach § 45b SGB XI
Pflegestufe Pflegegrad
Einstufung Eingraduierung
Zeitaufwand für alltägliche Verrichtungen Grad der Selbständigkeit des Pflegebedürftigen

 

 

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SOZIALWERK ROHRDORF e. V. Ambulante Kranken- und Altenpflege
Untere Dorfstraße 1 - 83101 Rohrdorf - Tel: 0 80 32 - 988 29 72 - eMail: sozialwerk_rohrdorf(at)t-online.de